Marokko Highlights Klippspringer offroad Touren 2021
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Defender Verbesserungen - unsere Angebote

 

Natürlich werden sämtliche Arbeiten in einer auf Defender spezialisierten KFZ-Werkstatt durchgeführt.
 

Deutlich stabilerer Defender Antriebsstrang

Wir begleiten unsere Touren mit einem Landrover Defender TD4, den wir im Originalzustand (siehe rechts) gekauft haben. Wie der Defender nach dem Umbau von Antriebsstrang und Fahrwerk aussieht seht Ihr unten.

Bei unserer ersten Sahara Tour haben wir festgestellt, dass der Original-Antriebsstrang sehr viel Verschleiß an den Verzahnungen hatte und dadurch zunehmend Spiel bekam. Ein anderer Teilnehmer der Tour hatte mit einem zerlegten Differential mitten in Marokko 4 Tage für die Ersatzteilbeschaffung und Einbau verloren.

Daher haben wir die Radmitnehmer und Antriebswellen durch Originalteile ersetzt und die Differentiale geprüft. Unsere folgende Reise hat uns allerdings gelehrt, dass mit den Originalteilen recht zügig die gleiche Problematik wieder auftritt.

 

Daher haben wir sämtliche Problemstellen im Antriebsstrang durch sehr gute und aufeinander abgestimmte Komponenten ersetzt und sind in höchstem Maße zufrieden. Wir empfehlen diese Verbesserungen als Gesamtpaket oder auch in Teilen allen Reisenden, damit auch auf längeren Fahrten auf leichtem oder schwererem Gelände möglichst keine Schwierigkeiten auftreten.

 

Dieser stabile Antriebsstrang besteht aus:

  • stärkere ATB (Automatic Torque Biasing) Differentiale an beiden Achsen
    Vorteile, Gründe und Alternativen siehe Nr. 1. bei den Anmerkungen unten
  • verstärkte ("Heavy-Duty") Antriebswellen (Steckachsen) und Radmitnehmer
    Details unter Nr. 2 unten
  • verstärkte Längslenker hinten
  • voll abschmierbare Heavy Duty Kardanwellen vorne und hinten
  • verstärkte Kupplung
  • falls nötig Ersatz der Lager / neu Ausbüchsen des Verteilergetriebes
    bei unserem Defender war das wegen starkem Verschleiß notwendig

Seitdem wir dieses Paket verbaut haben, ist das sonst gewohnte Spiel im Antriebsstrang weg und die Komponenten halten nun seit vielen Reisen durch. Regelmäßiger Ölwechsel bei allen Differentialen und Getrieben sowie regelmäßiges Abschmieren ist natürlich Voraussetzung für die Haltbarkeit dieser Teile.

 

Wir bieten den Umbau komplett oder auf Absprache auch in Teilen an.

Preis auf Anfrage
Land Rover Defender Fahrwerk Auflastung Antrieb Verstärkung

Deutlich verbessertes Defender Fahrwerk

Auf unserer Albanien-Erkundung war das Fahrwerk auf den Bergpässen mit einiger Zuladung derartig hart, dass wir uns entschlossen haben, das Fahrzeug auf bessere Beine zu stellen indem wir ein sehr gutes Fahrwerk einzubauen.
Der Vergleich des Fahrverhaltens vor und nach diesem Umbau ist tatsächlich nur durch den Vergleich von Tag und Nacht zu vedeutlichen: vorher tiefschwarze Nacht, danach blendender Sonnenschein.
Wo wir mit dem Originalfahrwerk vorsichtig und möglichst langsam, mit zusammengebissenen Zähnen fahren mussten, rauschen wir heute nur so drüber und freuen und regelmäßig, wie sehr viel besser das ganze heute fahrbar ist. Wir haben zwar das Gesamtgewicht mit zusätzlichen Innenfedern auf 3.400 Kg aufgelastet, dennoch fühlt es sich im Vergleich zu vorher wirklich wie ein Sofa gegenüber einem Wagen mit Holzrädern an.

 

Das drastisch (!!!) verbesserte Fahrwerk  besteht aus:

  • als Kernstück den hervorragenden Radfloh Stoßdämpfern, angepasst ans Fahrzeuggewicht und Einsatzzweck
    Details siehe Nr. 3 unten
  • progressive Federn mit ca. 4cm mehr Federweg, optional verstärkt für eine Auflastung bis 3.400 Kg
    Details siehe Nr. 4. unten
  • eine Distanzscheibe für die vordere Kardanwelle, sowie Abstandshalter für die Stabilisatoren, um die Achsgeometrie (Achswinkel) durch die Erhöhung des Federwegs auszugleichen
    Details siehe Nr. 4. unten
  • offenporige Achsanschläge für beide Achsen um ein Durchschlagen zu vermeiden
    Details siehe Nr. 5. unten
  • hochfeste PU Buchsen ersetzen alle kritischen Verbindungsbuchsen im Fahrwerk
    Details unter Nr. 6 unten


Wir bieten den Umbau komplett oder auf Absprache auch in Teilen an.
 

Preis auf Anfrage
 

Und das hier ist unser Defender nach Umbau des Antriebsstrangs und des Fahrwerks ...


... und Anbau von Rockslidern/Treeslidern, Schnorchel, Überrollbügel, Fernscheiwerfern, Windenstoßstange, Riffelblechen, dem Ex-Tec Klappdach sowie größeren Reifen (mit Kotflügelverbreiterungen) für etwas mehr Bodenfreiheit unterm Differential. Plus Innenausbau, den beschreiben wir noch auf einer eigenen Seite.

 

Anmerkungen:

 

Oftmals werden nur die Radmitnehmer oder die Steckachsen oder beides durch stärkere Komponenten ersetzt. Das führt dazu, dass die schwächste Stelle im Antrieb weiter auf den Achsen nach innen zum Differential hin wandert. Verstärkt man nur die immer wieder verschleißenden Radmitnehmer, so verschleißen die Steckachsen zuerst. Wechselt man diese auch gegen stärkere Steckachsen, so verschleißt die Verzahnung im Differential schneller.

 

Diese Reihenfolge führt also zu immer aufwändigeren Reparaturen und die Ersatzteile sind - je nach Ort an dem man den Schaden hat - zunehmend schwieriger zu beschaffen.
Daher empfehlen wir ALLE Schwachstellen auszumerzen oder zumindest auf genau dem umgekehrten Weg die Teile von Innen nach Aussen durch stärkere zu ersetzen: als Erstes die Differentiale, dann die Antriebswellen und dann erst die Radmitnehmer.

 

  1. ATB Differentiale
    Die ATB Differentiale sind für fast alle Bodenarten genial und insbesondere im Sand steckten wir seitdem nie mehr mit jeweils einem durchdrehenden Rad auf beiden Achsen fest.
    Wenn man viel Rock-Climbing fährt, sollte man wohl eher zu voll sperrbaren Differentialen greifen, allerdings verursachen diese viel Belastung der Antriebswellen und Radmitnehmer.
    Mit unseren ATBs sind wir bisher auch auf allen felsigen Tracks mit Rädern in der Luft sehr gut vorangekommen. Notfalls hilf geringer Bremseinsatz um das Durchdrehen zweier entlasteter Räder zu verhindern.
    Daher empfehlen wir allen Reisenden die stabilen ATBs, die den Grip insbesondere auf weichen Böden (Sand, Morast, Schlamm) stark verbessern.
     
  2. Antriebswellen / Steckachsen und Radmitnehmer
    Diese Komponenten sind sehr empfehlenswert um Bruch zu verhindern. Ein Bekannter von uns hatte drei Mal Steckachsen beim Rock Climbing verschlissen (Bruch, zwei Mal auch Differential kaputt, zurück auf dem Hänger). Er hat daraufhin alle Achsen gegen diese Heavy Duty Achsen gewechselt und seitdem kommt er ohne Bruch durch die gleichen Strecken.
    Wie oben schon vermerkt ist es sehr zu empfehlen auch die Differntiale gegen stärkere zu tauschen. Wirempfehlen ATBs zu verwenden.

     
  3. Stoßdämpfer
    Entgegen dem Glauben vieler, sind das bestimmende Kernstück eines gefederten Fahrwerks nicht die Federn, sondern die Stoßdämpfer. Der Stoßdämpfer bestimmt wie hart oder weich das Fahrwerk Bodenunebenheiten wegsteckt, wie schnell es auf Schlaglöcher usw. reagiert und damit wie komfortabel Ihr fahrt und sicher Ihr Euch beim Fahren fühlt.

    Die von uns favorisierte, hochstabile Radfloh-Stoßdämpfer und ihre Anpassung ist nicht billig, weswegen wir zunächst sehr gehadert hatten ob wir das wirklich machen sollen.
    Im Nachhinein kann ich nur allen raten:  Auf jeden Fall !!!

     
  4. progressive Federn mit ca. 4 cm Federwegserhöhung
    Die von uns verwendeten Federn haben eine progressive Kennlinie, bei wenig Einfederung sind sie weich und werden dann zunehmend härter um tiefem Einfedern entgegenzuwirken.
    zudem sind sie etwas länger um den Federweg um ca. 4cm  zu vergrößern.
    Durch jede Erhöhung des Federwegs verändert sich der Winkel in dem die Achsen sowie die kardanwellen uneingefedert stehen. Bis zu ca. 4 cm läßt sich das durch eine Distanzscheibe an der Kardanwelle und etwas vergrößerte Halter der Stabilisatoren ausgleichen. Diese 4 cm sind in Verbindung mit den richtigen Stoßdämpfern unserer Erfahrung nach völlig ausreichen um komfortabel und sehr zügig durchs Gelände fahren zu können. Bisher ist  noch jeder, den wir mit diesem Fahrwerk zur Demonstation über unsere Teststrecke geschickt haben, mit einem breiten Grinsen und einem "Wahnsinn, das hätte ich nie geglaubt" wieder ausgestiegen.

    Jede Erhöhung über diese ca. 4cm hinaus geht mit ungleich größerem Aufwand und Kosten einher, da die Winkel der Kardanwellen und Achsen deutlich ungünstiger werden. Eine im Gelenk stark abgeknickte Kardanwelle läuft nicht mehr völlig rund und macht Geräusche, daher müssen Doppelgelenkwellen verbaut werden, die wieder eigene Schwierigkeiten mit sich bringen. Man benötigt andere Längslenker mit geänderten Winkeln usw.

    Daher empfehlen wir, keine weitere Erhöhung des Federwegs vorzunehmen. Zur Sicherheit vor Durchschlagen empfehlen wir vielmehr die offenporigen Achsanschläge (siehe 5.) zu verwenden.
     
  5. Offenporige Achsanschläge
    Diese Achsanschläge lassen sich langsam verhältnismäßig leicht zusammendrücken, halten aber bei schnellem Zusammenpressen die Achse mit bis zu 20.000 Newton  (entspricht der Kraft die 2 Tonnen Gewicht ausüben) pro Stück vom Fahrzeugrahmen fern. Dadurch bilden sie den perfekten Durchschlagschutz, wie wir selbst schon praktisch erproben konnten: Bei der Fahrt durch die Dünen der Erg Chebbie sind wir von einem Grashügel direkt auf den nächsten gesprungen - aufgrund des reduzierten Luftdrucks war zwar die Hinterradfelge verbogen !!! aber dem Fahrwerk fehlte überhaupt nichts.
     
  6. hochfeste PU Buchsen
    Die orignalen Gummi-Verbindungsbuchsen im Fahrwerk verschleißen regelmäßig wodurch Spiel im gesamten Fahrwerk entsteht, das sich durch unpräzises Fahren und laute Geräusche bemerkbar macht. Oft wird im Jahresturnus eine Erneuerung fällig, wogegen man mit den PU-Buchsen viele Jahre Standfestigkeit erwarten kann, die uns von Ralley Profis auch bestätigt wurde.
    Die PU Buchsen bieten folgende Vorteile:
       - Verbessertes Handling
       -  Erhöhte Sicherheit
       - Unterstützung für die Lebensdauer der Reifen

    Unser Defender bekam die Buchsen vor 4 Reisen montiert und hat seitdem keinen der oben genannten Effekte mehr gezeigt.
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